Vor der ersten Veröffentlichung wünschen sich die meisten Autorinnen und Autoren Feedback, bevor sie sich mit ihrem Buchprojekt an Verlage oder Agenturen wenden. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mit Anfang zwanzig einem Freund ein Spielfilmdrehbuch von mir in die Hand drückte und noch mehr auf seine Begeisterung als Expertise hoffte. Sein Kommentar ohne viel Erklärung: „Na, ja, diesmal hat mich das nicht so überzeugt.“ Hat mir außer Zweifel nicht so viel gebracht, auch weil ich weder im Vorfeld noch danach konkrete Fragen gestellt habe. Damit euch das nicht passiert, habe ich einige Tipps zum Thema Testlesen gesammelt.
Wozu brauche ich überhaupt Testleser/Innen?
Die meisten Autor/Innen sind irgendwann blind für die Qualität oder Schwachstellen ihrer eigenen Texte. Entweder haben sie das Gefühl, alles sei genial und kein Wort dürfe verändert werden oder sie glauben, nur Mist produziert zu haben.
Freunde und Familienmitglieder bestätigen meistens, wie wunderbar und bestsellerverdächtig die Texte sind, andere sind vielleicht überkritisch und mäkeln nur herum. Zu viel unqualifiziertes Lob kann in falscher Sicherheit wiegen, worauf dann die harte Realität in Form von Absagen und negativen Rezensionen folgen kann. Unqualifizierte Kritik demotiviert und verhindert vielleicht, dass aus einem Rohdiamanten ein richtig gutes Buch wird, weil sich die Autorin oder der Autor nach einer negativen Kritik gar nichts mehr zutraut.
Es geht jedoch nicht nur um die Qualität eines Textes, sondern auch darum, ob er für die Zielgruppe und das Genre funktioniert.
Es ist daher sinnvoll, auch innerhalb der Zielgruppe testlesen zu lassen, ganz besonders dann, wenn Sie selbst nicht zur Zielgruppe gehören. Wenn Sie ein Buch für Schulanfänger/Innen schreiben, selbst aber die Grundschule das letzte mal vor fünfzig Jahren betreten und auch keinen Kontakt zu Kindern in dem Alter haben, ist es sehr ratsam, sich ein paar Vorabstimmen aus der Zielgruppe zu holen. Auch wenn sie sich selbst noch gut an ihre Aufregung am ersten Schultag erinnern können und sich wohl alle Erstklässler/Innen ähnlich fühlen, das Setting wird heute ein anderes sein. Gab es früher wie selbstverständlich die Kreidetafel, gibt es an vielen Schulen heute digitale Whiteboards. Die Kinder benutzen andere Wörter, tragen andere Kleidung. Manches wirkt in Geschichten zeitlos, anderes schnell unmodern, wenn die Autor/Innen nicht gründlich recherchiert haben oder zu weit weg von der Zielgruppe sind.
Es wird schnell klar: wer vom Testlesen profitieren möchte, muss wissen, was er braucht und wen er dafür fragen könnte.
Eins vorweg: die erfahrensten Autor/Innen übersehen kleine und große Fehler. Nicht umsonst gibt es im Verlag nach dem Lektorat noch ein bis zwei Schleifen Korrekturlesen. Und auch Selfpublisher sollten auf ein Korrektorat nicht verzichten. Fehler sind nicht schlimm und niemand ist perfekt. Was jedoch nicht in Ordnung ist, ist die Testleser:innen als kostenlose Korrekturleser oder Lektorinnen auszunutzen. Das ist zum einen unfair, zum anderen schmälert es auch das Ergebnis. Wer die ganze Zeit durch Fehler beim Lesen gebremst wird, hat keine Freude am eigentlichen Text und wird vor lauter Kleinkram die wirklich wichtigen Aspekte übersehen. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an ein Gespräch mit einer Lektorin, die meinte, sie wäre keine „Textputze für faule Autor/Innen“. Geben Sie Ihren Text also in einem nach bestem Wissen überarbeiteten Zustand weiter.
Testlesen sollte Spaß machen, im Idealfall ist es für die Testlesenden eine Ehre, vorab lesen und vielleicht sogar noch Einfluss nehmen zu dürfen.
Wie finde ich geeignete Testleser:innen und wie gehe ich vor, um nützliches Feedback zu erhalten?
Zunächst stellt sich die Frage, was mein eigentliches Ziel ist. Suche ich wirklich verschiedene Testleser/Inen, die Flüchtigkeitsfehler und Logikfehler aufspüren, ansonsten aber den Text nicht weiter beurteilen? Möchte ich wirklich wissen, was im Buch noch besser gestaltet werden könnte und wäre auch bereit, nach dem Testlesen Aspekte im Buch komplett umzuarbeiten?
Wenn etwa die Hälfte der Testleser/Innen das Ende zu langweilig oder unglaubwürdig findet, würde es schon Sinn machen, noch mal daran zu arbeiten. Gerade im Bereich Selfpublishing nehmen Testleser/Innen eine wichtige Rolle ein, da die Begleitung durch einen Verlag fehlt. Auch vor einer Bewerbung bei Verlagen oder Agenturen, kann das Feedback die Chancen erhöhen, die blinden Flecken im Text zu entdecken und auszubessern und einen Vertrag zu bekommen.
Oder geht es Ihnen einfach nur um eine Bestätigung, dass der Text bei der Zielgruppe gut ankommt, nachdem Sie Ihr Bestes gegeben haben? Oder sind Sie vielleicht einfach auf der Suche nach potentiellen Rezensent/Innen? Auch das ist legitim, Sie sollten nur überall mit offenen Karten spielen. Es wäre ärgerlich, wenn eine übereifrige Testleserin ein alternatives Ende für Sie entwirft, während es Ihnen nur noch um die Flüchtigkeitsfehler ging.
Bis wann brauche ich das Feedback?
Wenn Sie für sich geklärt haben, wofür Sie sich Testleser/Innen wünschen, klären Sie für sich, wann Sie das Feedback brauchen und kalkulieren noch Zeit für die Einarbeitung der Rückmeldungen mit ein. Wenn Sie zum Beispiel wissen, dass Sie ein Buch auf Amazon an einem bestimmten Tag hochladen möchten – vielleicht läuft die Ankündigung schon – dann brauchen Sie ja noch etwas Vorlauf, um alle gefundenen Fehler noch im Dokument zu verbessern. Und die Testleser/Innen sollten auch mindestens zwei Wochen, besser einen Monat Zeit haben, um sich den Text in Ruhe durchzulesen.
Kommunizieren Sie klar, bis wann Sie das Feedback brauchen und räumen Sie gleichzeitig genug Zeit ein.
Wie viele Testler:innen machen Sinn?
Erfahrungsgemäß ist damit zu rechnen, dass mindestens ein Drittel nicht rechtzeitig mit dem Lesen fertig wird, daher am besten immer ein paar mehr Vorablesende ins Boot holen. Insbesondere wenn das Ziel Rezensionen und Leser/Innenstimmen sind, darf es schon eine größere Gruppe sein. Viele Autor/Innen pflegen gerade im Selfpublishing einen Stamm von zwanzig bis fünfzig Vorableser/Innen, die zwar auch Fehler aufspüren, aber nach der Veröffentlichung vor allem Weiterempfehlen sollen. Die Vorablesenden sollten also so viel Zeit haben, dass ein Großteil wirklich zum Erscheinungstermin die Rezension zu Ihrem Buch hochladen kann.
Wenn es in erster Linie darum geht, den Text in aller Tiefe zu besprechen, reiche wenige, aber dafür qualifizierte Lesende aus, mit denen Sie sich am besten ohne Veröffentlichungsdruck detailliert austauschen und Ihren Text noch überarbeiten können.
Wie wähle ich Testleser:innen aus? Und wo finde ich sie überhaupt?
Jeder kennt doch Leute in seinem Umfeld, die mit diebischer Freude nach Kommafehlern suchen und die Rechtschreibung perfekt beherrschen. Für die Sicherheit, möglichst alle Fehler vor dem Erscheinungstermin auszumerzen, sind das in der Regel auch gute Testleser/Innen.
Das erste Kriterium sollte jedoch sein, dass ihr Buch zu dem Lieblingsgenre des Testlesers oder der Testleserin gehört. Würde die Person sich dieses Buch auch kaufen, wenn es nicht von Ihnen wäre? Wenn Sie ihren blutigen Thriller einer Leserin geben, für die schon Cozy Crime eine Zumutung ist, wird sie Ihnen raten, alle heftigen Szenen abzuschwächen. Wenn Sie Ihr Sachbuch über die Geschichte der Mathematik einem Freund geben, der schon damals den Matheunterricht geschwänzt hat, wird er ihr Buch vielleicht schon wegen des Titels ablehnen und den Inhalt auch dann zu kompliziert finden, wenn Sie ihn unterhaltsam aufbereitet haben.
Überlegen Sie, wem Ihr Manuskript Freude machen könnte und wer zusätzlich Ahnung von dem Thema, dem Genre und der deutschen Sprache ganz allgemein hat. Und es braucht eine Vertrauensbasis und gleichzeitig eine professionelle Distanz. Partner/Innen, Eltern, beste Freund/Innen fehlt oft der objektive Blick auf den Text – und Sie sollten einkalkulieren, dass Ihre Beziehung gegebenenfalls mit heftiger Kritik zurechtkommen muss.
Idealerweise sind die Testleser/Innen selbst vom Fach oder nah dran: aus dem Buchhandel, leidenschaftliche Leseratten, Blogger/Innen, selbst dabei, ein Buch zu schreiben …. Gleichgesinnte findet man gut in Gruppen auf Social Media, in Autor/Innenforen oder bei Schreibkursen. Auch an der Schule des Schreibens gibt es Möglichkeiten, sich zu vernetzen.
Wenn Sie sich schon als Autorin oder Autor auf Social Media präsentieren, können Sie dort auch einen Aufruf starten.
Machen Sie es beiden Seiten leicht – die richtige Vorbereitung wirkt Wunder
Sie haben eine Gruppe von Testleser/Innen, die in Frage kommt? Wunderbar. Am besten legen Sie sich eine Tabelle oder Excelliste an, in der Sie Namen, Kontaktadresse, Datum des Versandes, Stichworte zum Feedback und individuelle Notizen festhalten. So bewahren Sie den Überblick, können nach dem Erscheinen Ihres Buches sogar um Rezensionen bitten und haben eine Liste, die im Laufe der Zeit noch wachsen kann.
Kleiner Exkurs zum Thema „Geben und Nehmen“: Für ein Korrektorat oder Lektorat, aber auch für ein professionelles, dramaturgisches Feedback müssten Sie je nach Seitenzahl auch mal mehr als tausend Euro bezahlen. Die klassischen Testleser/Innen sind selten Profis, aber ihre Arbeit ist Gold wert. Und sollte dementsprechend honoriert werden. Mit einer sorgfältig gepflegten Liste vergessen Sie am Ende nicht, sich bei jedem zu bedanken. Vor allem dann nicht, wenn zwischen dem Testlesen und dem Erscheinen des Buches noch Jahre vergehen.
Ein signiertes Exemplar Ihres Buches, ein Platz auf der Dankesliste im Buch, eine kleine Feier zum Erscheinen des Romans, eine Einladung zum Essen oder das Angebot, ebenfalls als Testleserin oder Testleser zur Verfügung zu stehen, sind schöne Gesten der Wertschätzung.
Leicht zu lesen.
Eine Wertschätzung ist es auch, den Testleser/Innen den Text gut lesbar zu senden. Hört sich selbstverständlich an, ist es aber nicht, weil manch einer seinen Text auch mal mit winziger Schrift und ohne Ränder verschickt. Bitte speichern Sie ihr Manuskript am besten im Normseitenformat oder schon als Epub ab. So ist Platz genug für Notizen am Rand. Und wenn Ihre Testleser/Innen einen Ausdruck wünschen, würde ich dem auch nachkommen.
Gezielte Fragen für nützliche Antworten
Wer kennt nicht den Klassiker: „Wie war es in der Schule?“ – „Gut.“
Bringt beide Seiten genauso wenig weiter wie die Frage „Wie war das Buch?“
Auch hier ist es hilfreich, eine Tabelle mit Fragen anzulegen. Wie hat dir der Schreibstil gefallen? Meinst du, die Zielgruppe fühlt sich so abgeholt? An welcher Stelle war es langweilig? Unverständlich? Welche Figuren mochtest du besonders? Welche waren unsympathisch oder langweilig? Kennst du ein ähnliches Buch? Was hat dir besonders gut gefallen? Was würdest du noch verbessern?
Auch Kritik fällt leichter, wenn gezielt gefragt wird und gleichzeitig Raum für Lob und sachliche Beobachtungen ist. Fragen Sie das, was für Ihr Buch wichtig ist und lassen Sie gleichzeitig Raum für die eigenen Gedanken der Testleser/Innen.
Ein Beispiel, wie so eine Tabelle aussehen könnte:
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Schreibstil |
Antwort |
Meine Bemerkung |
Fazit |
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Wie hat dir der Schreibstil gefallen? |
Gut, flüssig, nette Bilder, manchmal ein paar Klischees |
Schön, aber ich kann mir schon denken, welche Stellen zu klischeehaft wirken… |
Am Ende noch mal überarbeiten, wenn alle Feedback gegeben haben. |
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War der Text gut verständlich für die Zielgruppe? |
Also ich habe alles kapiert, aber für Nichtjuristen viel zu viele Fremdwörter. |
Mal abwarten, was die anderen sagen, Fremdwörter entweder erklären der übersetzen. |
Bin noch mal alle Fremdwörter durchgegangen, bestimmt 100 gestrichen… |
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Kennst du ein ähnliches Buch? |
Erinnert mich an „Achtsam morden“. |
Das ist ja cool! Hoffentlich kommt es genauso gut an. |
Vielleicht kann ich XY bitten, mir eine Rezi zu schreiben und dabei „Achtsam morden“ zu erwähnen. |
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Figuren |
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Wie nah hast du dich den Figuren gefühlt? Konntest du dich mit den wichtigen identifizieren? |
Mit Toni schon, den fand ich cool, wäre auch gerne so mutig. Aber bei Martin wäre es mir sowas von egal gewesen, wenn er stirbt. |
Schade, ich mag Martin, aber das wurde jetzt schon zweimal gesagt. |
Martin dringend spannender gestalten. |
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Was hältst du von Toni? Glaubst du, er und Ella gehören zusammen? |
Wie gesagt, der ist cool, aber Ella ist langweilig. Er bräuchte eine andere. |
Nee, ich liebe meine Ella-Figur, aber vielleicht habe ich noch nicht rübergebracht, wie toll sie ist. |
Ella mehr Profil geben. |
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Spannung |
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Wie spannend fandest du den Text? |
Brauchte bis Seite 30, um reinzukommen, aber dann war es fesselnd. |
Vielleicht ist die Einleitung wirklich zu lang. |
Die Szene im Supermarkt und im Schwimmbad streichen oder drastisch kürzen. |
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Gab es eine Stelle, an der es langweilig wurde? |
Das Gespräch mit der Bank. |
Echt? Eine meiner Lieblingsstellen. |
Kill your Darlings. Ist ja nicht umsonst geläufiger Spruch unter Autor:innen. |
So eine Vorbereitung erleichtert die Arbeit auf beiden Seiten und schafft die Konzentration auf das, was wichtig für den Text ist. So braucht niemand etwa die Landschaftsbeschreibungen analysieren, wenn das für Sie kein großes Thema ist. Konzentrieren Sie sich am besten auf Ihre Schwächen und Stärken. Die ersten können Sie beheben, zweiteres vielleicht später auch nutzen, um Ihr Buch zu bewerben oder überhaupt erst zu erkennen, was so besonders an Ihrem Buch ist.
In so einer Tabelle lassen sich am besten allgemeine Erkenntnisse zum Text festhalten. Wenn es um konkrete Sätze, Verständnisfragen oder Hinweise geht, bietet sich die Kommentarfunktion sowohl in Worddokumenten, als auch in einem PDF an. Flüchtigkeitsfehler können einfach farblich markiert werden. Eine Erklärung oder einen Verbesserungsvorschlag braucht es da nur, wenn sich der Fehler nicht von selbst erklärt. Schließlich sollte das Testlesen auf beiden Seiten so wenig Arbeit wie möglich machen.
Wie gehen Sie mit dem Feedback um?
Bei objektiven Fehlern natürlich diese beseitigen. Am besten nehmen Sie sich einen Rücklauf nach dem anderen vor. Sie werden erstaunt sein, dass jeder und jede noch ganz andere Fehler findet.
Bei inhaltlicher oder stilistischer Kritik schauen Sie zunächst, was Sie von dem Feedback halten. Oft sind wir dankbar, wenn wir eine Schwachstelle erkennen, für die wir vorher blind waren. Manchmal merken wir auch, dass eine Kritik zwar nachvollziehbar ist, wir sie aber nicht teilen können.
Seien Sie aber hier ehrlich mit sich. Ist an der Kritik was dran? Kommt sie von mehreren Seiten? Der „Innere Schweinehund“ verleitet uns gerne zur Bequemlichkeit. Auch wenn Kritik weh tun kann und vor allem Arbeit macht, wenn wir Sie ernst nehmen, so einfach und schmerzlos wie vor der Veröffentlichung können Sie nie wieder etwas ändern.
Grundsätzlich ist es für den Text am hilfreichsten, wenn Sie Kritik und Verbesserungsvorschläge ernst nehmen und nicht versuchen, diese zu entkräften oder zu erklären. Wenn jemand nach dem Erscheinen ihr Buch liest, können Sie auch nicht danebenstehen und erklären, dass sie diese oder jene Szene ganz anders gemeint hätten und diese oder jene langweilige Figur in Wirklichkeit ganz spannend ist, aber das nur geheim hält.
Zum Glück muss bei unausgegorenen Textpassagen nicht immer gleich alles umgeschrieben werden. Manchmal reichen ein paar Ergänzungen, eine Umstellung oder stilistische Überarbeitung.
Auch in das Feedbackeinholen und Überarbeiten kommt Routine
Und wie beim Schreiben werden Sie auch beim Überarbeiten immer mehr Routine bekommen – wozu eben auch der Umgang mit Testlese/Innen gehört. Mit der Zeit wissen Sie ganz genau, mit welchem Support an Ihrer Seite Ihre Texte noch besser werden und wie Sie Ihre Fragen noch gezielter stellen können, um den Blick auf die Baustellen und Ansprüche des Textes zu lenken.
Besonders im Bereich des Selfpublishing, das mittlerweile längst eine gute Alternative zum Verlag sein kann, ist ein gut gepflegtes Testlesemanagement eine gute Unterstützung um den Text zu verbessern, eine Bindung zu (potenziellen) Leser/Innen aufzubauen und Rezensionen zu sammeln. Und auch für Verlagsautor/Innen oder Autor/Innen in der Bewerbungsphase sind Testleser/Innen eine wertvolle Begleitung.
Nicht nur, um den Text zu verbessern, sondern auch, um Selbstvertrauen als Autor/in zu entwickeln. Die eigenen Texte in die Welt hinauszulassen, macht Autor/Innen eben auch verletzlich. Den Prozess in kleinen Schritten in einem geschützten Rahmen zu beginnen, macht es einfacher und verleiht uns auch Resilienz gegen Kritik.
Denn egal, wie viele Menschen unser Buch vorab gelesen und mit uns daran gearbeitet haben – wir werden nie den Geschmack von allen treffen. Und es wird auch immer wieder sehr subjektive oder auch mal ungerechte Kritik geben. Umso schöner, eine Gruppe von Testleser/Innen zu haben, denen wir vertrauen und die uns den Rücken stärken.
Der Artikel ist in der letzten Ausgabe des Treffpunkts erschienen – dem Magazin der Schule des Schreibens.
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