Ein etwas anderer Adventskalender: 24 Fragen und Ideen für eine noch schönere Adventszeit, Teil 3

Weihnachten steht vor der Tür und ich hoffe, du hast bis hierhin eine besinnliche Zeit mit vielen guten Gedanken und Ideen verbracht. Wenn mein Adventskalender mit Reflexionsfragen dich dabei unterstützt hat, würde mich das sehr freuen. Hier gibt es weitere Fragen bis zum Heiligen Abend…

Mache es dir gerne wieder mit deinem Notizbuch gemütlich oder bespreche die Fragen mit einem lieben Menschen deines Vertrauens. Diesmal steht die Verbundenheit im Mittelpunkt.

15. Verbundenheit schaffen: Schaue dir noch einmal die Liste von Nummer 9 an und suche dir fünf Menschen davon aus, denen du innerhalb der nächsten Woche deinen Dank aussprichst. (Wenn eine dieser Personen zum Beispiel schon verstorben ist, könntest du auch eine Kerze anzünden.) Rufe sie endlich mal wieder an, schreibe einen Brief, verabrede dich. Manchmal brauchen wir sogar eine konkrete Verabredung mit Menschen, mit denen wir zusammenleben. Und manchmal wird es ganz schön rührend, wenn wir das scheinbar Selbstverständliche aussprechen. Aber es schafft wunderbare Nähe.

16. Weihnachtskarten schreiben: Viele von uns verschicken Weihnachtsgrüße nur noch per WhatsApp oder Mail, der engste Kreis bekommt persönlich gute Wünsche überbracht, bestimmte Verwandte oder Angestellte bekommen eine Weihnachtskarte, wie sie schon immer eine bekommen haben. Schreibe fünf Menschen eine Karte, die sich nicht nur freuen, sondern auch überrascht sein werden.

17. Auch heute wird es praktisch: Manchmal findet sich Verbundenheit auch mit völlig fremden Menschen. Gehe heute einmal ganz bewusst durch die Welt und wünsche jedem, dem du zufällig begegnest, in Gedanken etwas besonders Gutes. Sage ganz bewusst „Danke“ – egal ob an der Supermarktkasse oder beim Einsteigen in den Bus. Vielleicht magst du abends aufschreiben, was sich ergeben hat.

18. Hoffnung finden: Manchmal erscheint die Welt ganz schön dunkel – und ist es angesichts vieler Nöte und des Unfriedens auch. All die Lichter in der Weihnachtszeit sollen ein Zeichen der Hoffnung sein, dass sich am Ende das Gute durchsetzt. Das scheint viel zu oft fast utopisch. Ein Grund mehr, heute zehn Gründe aufzuschreiben, die dir Hoffnung schenken. Welche zehn Ereignisse und Begegnungen lassen dich an das Gute im Menschen glauben?

19. Hoffnung schenken: Auch wir können ein Licht für andere sein. Dabei müssen wir nicht gleich die ganze Welt retten. Überlege dir zehn Dinge, mit denen du hilfst, die Welt zu einem besseren Ort zu machen: der Einkauf für die Nachbarin, der Anruf bei den Eltern, die Spende für eine gute Sache … Und setze zwei Punkte noch heute um.

20. Deine Stimme schenken: Keine Sorge – auch wenn das wunderschön sein kann, musst du niemandem Weihnachtslieder vorsingen. Vielleicht kommt dir Anrufen auch „so 90er Jahre“ vor. Aber rufe heute einfach fünf Leute an, um ihnen alles Gute für Weihnachten zu wünschen. Sei gespannt, wie viel Freude und Verbundenheit das auslösen kann.

21. Anderen Freude machen, macht Freude: Lasse bei einem Kaffee oder Tee die Reaktionen auf deine Dankesworte, Anrufe oder Karten (soweit du Rückmeldungen hast) Revue passieren. Was hat dich besonders gefreut oder überrascht?

22. Hoffnung schenken: Überlege heute, wie du die Welt sofort ein bisschen besser machen kannst. Gibt es jemanden, dem du ganz konkret deine Hilfe anbieten könntest? Welches Projekt könntest du mit Ehrenamt oder einer Spende unterstützen? Gibt es jemanden, mit dem du dich gerne aussprechen würdest, damit ihr euch beide besser fühlt? Jede kleine Geste zählt. Natürlich retten wir nicht die ganze Welt, wenn wir einem einzigen Menschen, der auf der Straße lebt, einen Kaffee ausgeben. Aber ein Kaffee ist ein Kaffee und macht die Welt für den, der ihn trinken darf, ein Stückchen wärmer.

23. Ganz entspannt einen Gottesdienst besuchen: Eine Stunde raus aus dem Vorbereitungsstress und mit dem Geburtstagskind vorfeiern, ist viel entspannter als an Heiligabend, wo die Kirchen oft total voll sind. Eine Stunde ohne Handy, Zeit mit Gott, zur Ruhe kommen, ein letztes Mal bis zum nächsten Jahr Adventslieder singen und spüren, das es wenig gibt, wofür sich Stress überhaupt lohnt.

24. Deine guten Wünsche für das Fest: Nimm dir doch bei allem Trubel morgens eine halbe Stunde Zeit und beschreibe, wie du dir den heutigen Tag wünscht. Beschreibe ihn doch einfach so, als wärse schon der nächste Tag angebrochen und du hattest einen wunderbaren Heiligabend. Mit wem hast du gefeiert? Was war besonders schön? Worüber hast du dich gefreut? Wie bist du in guter Weise mit Herausforderungen, die du gerade fürchtest, umgegangen? Eine ideale Version der Zukunft aufzuschreiben, ist keine Zauberformel, aber ein wirksames Werkzeug, um den Blick zu lenken, aufmerksam auf das Potential zu werden und das eigene Verhalten zu reflektieren und zu steuern. Wenn wir uns ein „Drehbuch“ für die Zukunft schreiben, kann uns das Halt und immer noch Raum für kreative Freiheit geben.

In diesem Sinne wünsche ich dir frohe, friedliche und gesegnete Weihnachten, deine Daniela alias Marie Adams

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