Funfacts über mich

(c) Marion Koell
  1. Diese Aufgabe, 53 Funfacts über mich aufzulisten, ist Teil meines Blogkurses bei Judith Peters und eine echte Herausforderung, aber ich stelle mich ihr und hoffe, du lernst mich so besser kennen.
  2. Ich bin 1977 in der Uniklinik in Köln geboren und habe danach dort ein paar Wochen im Brutkasten verbracht.
  3. Ich bin die älteste von drei Schwestern.
  4. Und ich habe mir immer auch einen Bruder gewünscht.
  5. Als Haustier hatte ich einige Kaninchen, die zum Teil sehr zahm waren.
  6. Passend dazu ist eins meiner ersten Lieblingsbücher „Unten am Fluss“ von Richard Adams gewesen.
  7. Als ich auf der Suche nach einem Pseudonym war, habe ich mir auch deshalb „Marie Adams“ ausgesucht.
  8. „Marie“ kommt von meinem zweiten Vornamen Maria.
  9. Ich wollte schon ganz früh Schriftstellerin werden und habe mir immer schon Geschichten ausgedacht.
  10. Mit 16 habe ich mich in meinen heutigen Mann verliebt.
  11. Eine Zeitlang wollte ich Geschichten am liebsten in Form von Filmen erzählen und habe im Filmbereich gejobbt und Praktika gemacht.
  12. Und mich mit 19 / 20 an Filmhochschulen für Regie beworben.
  13. Leider gab es Absagen – im Nachhinein waren meine Bewerbungen auch noch recht unreif, wobei ich meinen Kurzfilm auf VHS-Kassette schon sehr gern mochte.
  14. Ein Regiepraktikum danach hat mir deutlich gemacht, dass ich lieber am Schreibtisch als am Set arbeite.
  15. Weil ich dann auf jeden Fall ein seriöses Studium beginnen wollte, habe ich mich für Neuere Deutsche Literatur und Philosophie an der FernUni Hagen entschieden.
  16. Die Magisterarbeit habe ich dann über das Thema Drehbuch geschrieben.
  17. Und während des Studiums für die Gerichtsserie „Streit um drei“ für das ZDF geschrieben.
  18. Bis ich den ersten Verlagsvertrag unterschrieben habe, habe ich hunderte Seiten für die Schublade oder besser auf Disketten geschrieben.
  19. Ich bin ein Kaffeejunkie.
  20. Habe aber noch nie im Leben eine Zigarette oder was anderes geraucht.
  21. Eigentlich bin ich eine Nachteule, stehe aber seit Jahren früh auf und gehe trotzdem spät ins Bett.
  22. Dafür gönne ich mir öfter einen Mittagsschlaf.
  23. Lesen ist mein liebstes Hobby.
  24. Und ich gehe sehr gerne ins Kino – leider viel zu selten.
  25. Der erste Kinofilm, den ich gesehen habe, war der Dinosaurierfilm „In einem Land vor unserer Zeit“. Leider ist der Film kurz vor Ende gerissen und die Vorstellung war beendet.
  26. Mit 22 Jahren habe ich mein erstes Kind bekommen.
  27. Das erste Lebensjahr haben wir uns bis auf Stillen alles geteilt und ich konnte überhaupt nicht verstehen, warum die anderen Mütter zum Teil so gestresst waren.
  28. Als mein Mann mit dem Studium fertig war und einen Vollzeitjob anfing, während ich hauptsächlich zuhause war, habe ich es sehr gut verstanden.
  29. Aber auch verstanden, dass die Gründe für den Stress im System und nicht beim Kind lagen.
  30. Insgesamt war es so schön, dass wir uns mehr davon gewünscht haben.
  31. Und haben fünf Kinder, von denen vier schon erwachsen sind.
  32. Einmal sind Zwillinge dabei und lustigerweise gibt es viele Zwillinge in unserer Familie und im Freundeskreis.
  33. Wir haben einen Hund aus dem Tierschutz, der sehr ängstlich war, aber jetzt ziemlich gelassen ist. Meistens jedenfalls.
  34. Und wir haben Bienen im Garten. Ich habe selbst schon viele Erfahrungen in Sachen Imkern gesammelt, die auch in meinen Roman „Der kleine Buchladen der guten Wünsche“ eingeflossen sind.
  35. Ich liebe es, Blumen im Garten zu pflücken und Sträuße zusammenzustellen, obwohl ich als Kind immer dachte, dass meine Sträuße nie so schön aussehen würden, wie die meiner Mutter. Aber sie sehen immer wunderschön aus.
  36. Trotz meiner Liebe zur Natur bin ich ein absoluter Stadtmensch. Und lebe sehr gerne in Köln, wenn auch auf der Schälsick und schon nicht mehr ganz so nah dran vom Trubel.
  37. Ich bin sehr gläubig und kann dennoch alle verstehen, die es nicht sind.
  38. Und es fiel mir sehr lange sehr schwer, über dieses Thema überhaupt zu sprechen, weil ich es als extrem privat und intim empfinde.
  39. Und es noch nie mochte, wenn Menschen versuchen, sich gegenseitig die Meinung überzustülpen – leider oft erlebt beim Thema Glauben.
  40. Gleichzeitig finde ich es mittlerweile super schön, sich über Glauben / Nichtglauben auszutauschen.
  41. Nachdem ich Jahrzehnte kaum über das Thema gesprochen habe, war es eine krasse Erfahrung, mit meiner Cousine ein Buch zu dem Thema zu schreiben („Näher zu mir, näher zu dir“).
  42. Mit 14 habe ich ein Büchlein aus den 50ern auf dem Dachboden gefunden, das sich mit der Macht der Gedanken beschäftigte, lange bevor „manifestieren“ in aller Munde war. Ich habe „Auch du kannst glücklich sein“ von Marcelle Auclair verschlungen und es inspiriert mich bis heute.
  43. In meinem Roman „Das Café der guten Wünsche“ spielt es eine zentrale Rolle.
  44. Ich spiele super gerne Monopoly.
  45. Manchmal arbeite ich extrem fokussiert, gerade vor Abgabeterminen, manchmal prokrastiniere ich heftig. Jetzt zum Beispiel. Eigentlich müsste ich an einem Exposé arbeiten.
  46. Ich dachte immer, ich wäre extrem unsportlich. In der Schule hatte ich immer eine Vier in Sport und habe es gehasst. Aber sobald Benotung und Wettbewerb aufhörten, habe ich Freude am Sport gefunden.
  47. Geschwommen bin ich immer schon gerne, am liebsten gemütlich Langstrecke. Dabei kommen mir immer die besten Ideen. Ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie ich im Schwimmbad die Idee für meinen Debütroman „Das Leben ist kein Kindergeburtstag“ hatte.
  48. Ich habe schon als Jugendliche gerne Beziehungsratgeber gelesen.
  49. Es macht mir nichts aus, vor fünfzig Leuten aus meinen Romanen zu lesen oder darüber zu plaudern, aber Wortmeldungen bei Elternabenden haben mich immer gestresst.
  50. Gemeinsam mit zwei Freundinnen habe ich ein Bonbonlabel gegründet, das sich immer noch im Dornröschenschlaf befindet, obwohl wir ein Markenpatent angemeldet haben und die Prototypen sehr gut ankamen.
  51. Buchhaltung und Steuer sind riesige Stressfaktoren für mich als Freiberuflerin – wahrscheinlich auch ein Grund, warum wir mit den Bonbons noch nicht durchgestartet sind.
  52. Die Idee, diesen Blog zu starten, hatte ich schon zwei Jahre und wenn du das hier liest, habe ich die Idee endlich umgesetzt.
  53. Manchmal zweifle ich daran, ob ich der Welt noch etwas Neues zu sagen habe, aber dann denke ich daran, dass es sowieso nicht allzu viel Neues gibt, aber jede Stimme einzigartig ist.

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